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Gut gelebter Alltag in der Kita Jona

Gut gelebter Alltag- was heißt das?
Das heißt, Kinder jeden Tag begleiten, beobachten und unterstützen, denn so eignen sich Kinder Wissen an, stärken ihre Kompetenzen und erleben Werte.
Der gute gelebte Alltag ist für uns eine Chance, sich auf das Wesentliche zu besinnen und das Kind als Mittelpunkt unserer Arbeit zu verstehen.
Der Alltag ist vielfältig, er bietet optimale Bildungs- und Entwicklungschancen.
Eigentlich ganz einfach, und darum auch so kompliziert.
In Kita und Krippe erleben Kinder Gemeinschaft, sie treffen auf andere Kinder und merken, was es heißt zu teilen. Eine Kita-Erzieherin ist im Idealfall zuständig für 12 Kinder, eine Krippen-Erzieherin für fünf Kinder. In der Regel sind es mehr, denn wegen Krankheit und Fachkräftemangel fällt Personal aus. Das ist für uns Alltag. Deshalb arbeiten wir daran, aus der Situation das Beste für die Kinder zu machen.
Ganz besonders an der Frage: Wie können wir dafür sorgen, Stress zu minimieren?
Wir denken über das Wesentliche nach, was ist wirklich wichtig, und wie können wir den Kindern Werte und soziales Verhalten in der Gemeinschaft vermitteln. Das ist unser Ziel. Dieses zu erreichen, bedarf Regeln und Struktur, sowie Freiraum und Beteiligung. Strukturen und Regeln, die für alle gelten und nachvollziehbar sind, sind besonders in der offenen Arbeit in unserer Kita Jona sehr wertvoll.
Wir erleben täglich, dass uns Übergangssituationen im Tagesablauf besonders herausfordern. Es beginnt mit dem Ankommen und dem Abschied von Papa und Mama, dann die Zeit kurz vor dem Morgenkreis, wenn alle Kinder in Ihre Gruppenräume gehen, nach dem Morgenkreis, wenn sich die Türen wieder öffnen. Das gemeinsame Rausgehen, 80 Kita Kinder und 24 Krippenkinder ziehen sich an und beanspruchen Hilfe. Besonders im Winter ist das eine logistische Meisterleistung. Ebenso das Reinkommen, wenn alle Kinder mit sandigen Schuhen zurück zu ihren Plätzen stapfen. Diese täglichen Abläufe sorgen für Unruhe und Stress. Uns ist es wichtig, solche Situationen zu entspannen, damit wir den Kindern gerecht werden und sie optimal unterstützen, auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit. Die Kinder lernen abzuwarten, aber wenn sie an der Reihe sind, bekommen sie die Zuwendung und Hilfe, die sie brauchen.
Ganz nach dem Motto von Maria Montessori „ hilf mir es selbst zu tun“.
Damit dies gelingt, haben wir an unseren pädagogischen Tagen im November Übergangssituationen unter die pädagogische Lupe genommen und diskutiert. Es wurden Störfaktoren entdeckt und Lösungen entwickelt. Was ist ungewünscht und wie können wir es ändern. Schnell war für die Kita klar, wir brauchen eine „Flurfrau“. Sie ist dort zuständig, wo die meisten Übergänge stattfinden, im Flur. Die Flurfrau hat die Aufgabe alles zu regeln, was sich außerhalb der Funktionsräume abspielt. Sie ist zuständig für die Kinder im Flur, Ansprechpartnerin für Eltern, die Verteilung der Räume, wer ist wo, wer geht raus, Telefondienst, Informationen weiterleiten, Listen führen und einiges mehr. In einer Tätigkeitsbeschreibung haben wir diese Aufgaben dokumentiert.
Eine Erzieherin ist jetzt für den Flur zuständig, bereits nach wenigen Tagen war klar, wie wunderbar sich vieles entspannt. Die Kinder haben immer eine Ansprechpartnerin und die Erzieherinnen in den Räumen können sich sicher sein, das draußen jemand ist und alles regelt. Es bleibt mehr Zeit für das Wertvolle und die schönen Dinge des Alltags.
Für die Krippe ging es besonders darum, wie gelingt Eingewöhnung, was brauchen und wie begleiten wir die Kinder in die Kita. Wie gelingt ein harmonischer Übergang von „klein zu groß“.
Einige Stimmen aus dem Team zu den Arbeitsergebnissen der päd. Tage:
„Die Flurfrau sorgt für Struktur. Die Abläufe und Übergänge funktionieren einwandfrei.“
„Im Team ist besseres Klima, weil wir eine Vermittlerin haben, die Infos weiterleitet“.
„Die Kommunikation klappt besser!“
„Kita und Krippe haben gemeinsam etwas erarbeitet und Lösungen gefunden“
„Ich bin glücklich und zufrieden mit unserem Entschluss“
„Die Lösung für den Flur sorgt für ruhige Zeiten in der Mittagszeit“
„Qualität, die gute Eigenschaft einer Sache!“
Kerstin Wunderlich

Evangelische Kita Jona ist eine lernende Organisation

Unser Team besteht aus ausgebildeten Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen und Kindheitspädagoginnen. Um eine gute fachliche Arbeit zu gewährleisten, nehmen wir darüber hinaus regelmäßig an internen und externen Fort- und Weiterbildungen teil. Ebenso sind wir qualifiziert in der Umsetzung des „Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans“.
Diese Weiterbildungen haben die Mitarbeiterinnen in den letzten Monaten besucht:
• „MarteMeo“- Praktiker
MarteMeo ist der Name für eine Entwicklungs- und Kommunikationsmethode, die uns mit Hilfe des Mediums Video eine bessere Beratung und Unterstützung in unserem Kita-Alltag ermöglicht. Sie dient der detaillierten Beobachtung und kann in Fallbesprechungen und Entwicklungsgesprächen mit Eltern und Team gut eingesetzt werden. Die Bezeichnung MarteMeo wurde der römischen Mythologie entliehen und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft“ erreichen. Entwickelt wurde die Methode von der Holländerin Maria Aarts.
Irene Carl, Bilge Kettering und Monika Schaper haben diese Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen.
• Claudia Schläfer hat den Lehrgang „Anleitung von Berufspaktikanten/ innen“ absolviert. Sie ist damit qualifiziert und erfüllt die rechtlichen Vorgaben, Erzieherinnen und Erzieher im letzten praktischen Ausbildungsjahr anzuleiten.
• Anna Bolender hat gemeinsam mit ihrer Hündin Shadow eine „Pädagogikbegleithundausbildung“ mit Erfolg abgeschlossen. Hündin und Frauchen sind nun jeden Donnerstag in der Kita. Sie verbringen gemeinsam mit den Kindern den Vormittag, gehen Gassi, lernen Vertrauen aufzubauen und gestalteten spielerische Morgenkreise.
Wir gratulieren allen Fachkräften recht herzlich und bedanken uns für ihr persönliches Engagement.
Kerstin Wunderlich

Aufnahmekriterien für kommunale und konfessionelle Kinderbetreuungseinrichtungen in Heusenstamm

Aufnahmekriterien U3 Krippe
1. Wohnort in Heusenstamm
2. Berufstätigkeit beider Erziehungsberechtigter
3. Gruppenzusammensetzung
4. Soziale und persönliche Gründe
--> Überleitung in die Kita (Freie Plätze)
--> Geschwisterkind
5. Kind einer pädagogischen Mitarbeitenden Wohnsitz außerhalb Heusenstamms


Aufnahmekriterien Ü3 KITA
1. Wohnsitz in Heusenstamm
2. Alter
3. Berufstätigkeit mit Nachweis
--> Voraussetzung für Übermittagsplatz
4. Soziale Gründe
--> Geschwisterkind in der Kita
--> Übergänger U3 – Ü3

Die Betreuung von Kindern in der Kita von 3 bis 6 Jahren ist beitragsfrei.
Für das Mittagessen werden 60,00 Euro im Monat berechnet.


Platzvergabe

Anfang März werden die Plätze für das laufende Jahr vergeben
Nach Ablauf der 14 tägigen Rückmeldefrist erfolgt ggf. eine
2. Vergabe
Wenn Plätze frei werden, werden diese sofort vergeben

Betreuungsgebühren in der Krippe (1-3 Jahre) Stand 03.2016
* zuzüglich Verpflegungsentgelt von 60,00€/Monat


07.30-11.30
Vormittagsplatz

07:30-15.00
Vollzeitplatz*
1.Kind in der U3 Betreuung134,00251,25
1 Kind in der U3 Betreuung,
für 2 Kinder Kindergeldbezug
112,00210,00
1 Kind in der U3 Betreuung,
für 3 Kinder Kindergeldbezug
96,00180,00
2. Kind einer Familie das gleichzeitig die U3 Betreuung besucht80,00150,00
3. und weitere Kinder einer Familie die gleichzeitig die U3 Betreuung besuchenfreifrei
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