Der Literaturkreis trifft sich i.d.R. am ersten Montag des Monats 
von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im Seminarraum/EG im Familienzentrum, Leibnizstr.57
Die Moderatorinnen sind Sophie Eckert und Ditrun Zeller.

 

„Literaturkreis“ oder „Literaturfreunde“?

Man hört und liest beides: „Literaturfreunde“ und „Literaturkreis“. Gibt es denn in unserer Gemeinde zwei Gruppen, die Literatur anbieten? Nein! Bei der damaligen Gründung vor mehr als zehn Jahren hat Dieter Eckart der Gruppe den Namen „Literaturfreunde“ gegeben. 
Nach und nach kam im Laufe der Zeit die Bezeichnung „Literaturkreis“ auf und wird wohl als geschlechtsneutrale Bezeichnung heute am häufigsten benutzt. 
Ich persönlich hänge, auch in Erinnerung an Dieter Eckart, an der Bezeichnung „Literaturfreunde“ und würde mich freuen, wenn der eine oder andere diese Vorliebe mit mir teilt. 
Wie auch immer sie genannt wird, die Gruppe ist jeden ersten Montag im Monat von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Familienzentrum Leibnizstraße aktiv und stellt einen Autor bzw. eine Autorin mit Kostproben aus deren Werk vor. 

In diesem Jahr wurden schon vorgestellt: Irmgard Keun, Ursula Krechel, Gabriele Wohmann, Elke Heidenreich und E.T.A. Hoffmann. Diesem bunten Reigen werden sich ab Juni Eva Demski und Marie-Luise Kaschnitz hinzugesellen. 
Die beiden Moderatorinnen Sophie Eckert und Ditrun Zeller freuen sich über Menschen, die der Literatur in ihrem Leben einen guten Stellenwert einräumen und Freude und Gewinn daraus ziehen. 
Kommen Sie zu uns und machen Sie mit!
Sophie Eckert

Spieletreff Heusenstamm

Kleiner Rückblick

Seit 2017 werden die „Literaturfreunde“, wie der Literaturkreis der Gemeinde seit der Gründung durch Dieter Eckart von Anfang an hieß, von einem Dreier-Moderatorinnenteam geleitet, dem bis 2025 Sophie Eckert, Heidemarie Eickmeier und Ditrun Zeller angehörten.
Jeder Literaturabend ist in sich abgeschlossen, so dass jederzeit neue Interessierte dazukommen können.
Begonnen hatten die „Literaturfreunde“ mit Kurzgeschichten. Inzwischen spielen auch Gedichte eine große Rolle. Es wurde auch der Versuch unternommen, einen Roman vorzustellen, Deniz Ohdes „Streulicht“, was bei den Besucherinnen und Besuchern gut ankam.
Viele Große der Weltliteratur waren mit Geschichten und Gedichten zu Gast bei den Literaturfreunden, von Goethe über Fontane, Kafka, Fried und Ringelnatz bis hin zu Droste-Hülshoff, Mascha Kaléko und Ingeborg Bachmann und viele mehr.


Gern schließen wir uns folgenden Zitaten an
Marie von Ebner-Eschenbach „Lesen ist ein großes Wunder“.
Novalis (1772-1801), Schriftsteller der Frühromantik 
“Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt”
 

Ein kleines Gedicht von Theodor Fontane rät uns, gerade dann, wenn das große Glück auf sich warten lässt,
die kleinen Glücksmomente zu genießen.
"Glück 
So muss man leben!
Die kleinen Freuden aufpicken, 
bis das große Glück kommt. 
Und wenn es nicht kommt, 
dann hat man wenigstens die „kleinen Glücke“ gehabt" 

Jean Paul weiß: 
„Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.“