Religionen im Gespräch

Offen für alle Interessierten

Unterschiedliche Menschen möchten einander besser kennenlernen.
Woran glaube ich und was ist mir wichtig? Wie ist das bei dir?
Wo entdecken wir Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?
Was fasziniert uns? Was irritiert uns?
Das sind wichtige Fragen, auch wenn sie nicht immer leicht zu beantworten sind.

Wir treffen uns einmal monatlich, Jugendliche und Erwachsene.
Miteinander zu reden ist besser als nur übereinander.
Die meisten Treffen beginnen mit kurzen Impulsen und danach ist Zeit zum intensiven und persönlichen Gespräch.
Herzliche Einladung, einfach einmal vorbeizuschauen.
Wir sind keine feste Gruppe. Man kann zu jedem Treffen dazukommen.

Die Treffen finden 1x monatlich an einem Donnerstag von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr 
im evangelischen Familienzentrum Gemeindehaus Leibnizstr. 57 statt.

Wenn Sie regelmäßig eine Einladung zu unseren Treffen erhalten oder gerne einen Hol- und Bringdienst in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder schreiben Sie uns.
Unsere Email Adresse ist: religionen-im-gespraech(at)t-online.de

Herzliche Grüße, 
Silke Poehls für das Vorbereitungsteam 

Unsere nächsten Gesprächs- und Begegnungsabende

Donnerstag, 18. Juni 2026 19.30–21.00 Uhr
Was leisten Frauen in den Religionsgemeinschaften? Wie bedeutend sind Ihre Aktivitäten?

Im Juli ist Sommerpause 

Donnerstag, 20. August 2026 19.30–21.00 Uhr Gemütlicher Grillabend

Zehnjähriges Jubiläum von „Religionen im Gespräch“

Am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, feierte die Gemeindegruppe „Religionen im Gespräch“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Viele Gratulanten kamen zum Fest in das Familienzentrum Leibnizstraße, so u. a. der Bürgermeister Steffen Ball, Vertreter der christlichen Ökumene sowie unsere Kirchenvorstandsvorsitzende Elke John. 
Als besonderes „Schmankerl“ war auch der ehemalige Pfarrer und Mitbegründer von „Religionen im Gespräch“, Sven Sabary, dabei. Sie alle dankten dem Vorbereitungsteam der Gemeindegruppe für seinen Einsatz für Toleranz und Verständigung zwischen den Religionen in Heusenstamm und darüber hinaus. 
Der Dank galt besonders Silke Poehls, die die monatichen Treffen seit vielen Jahren mit Engagement, Herzblut und feiner Hand moderiert. So wurde es am 12. Februar ein buntes Fest, auf dem vor allem eins deutlich wurde: In diesen zehn Jahren ist etwas Neues entstanden. Menschen unterschiedlicher Religionen kommen zusammen, lernen voneinander und entwickeln Verständnis füreinander. So schaffen sie ein neues Miteinander über Grenzen hinweg, eine Oase zum Durchatmen in einer manchmal aufgeheizten gesellschaftlichen Debattenlage.
Auch an diesem besonderen Abend, bei dem das Vorbereitungsteam eine schöne Ausstellung mit einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre präsentierte, kamen Vertreter unterschiedlicher Religionen ins Gespräch. 
So wur de es - wieder einmal - ein fröhliches Fest in Dankbarkeit für das Vergangene und mit Neugier auf die gemeinsame Zukunft. 
PS: Wer neugierig geworden ist und die Gesprächsabende der Gruppe einmal besuchen möchte, ist herzlich eingeladen: In der Regel an jedem 3. Donnerstag im Monat trifft sich „Religionen
im Gespräch“ um 19.30 Uhr im Familienzentrum Leibnizstraße 57 in Heusenstamm. Die Themen der Abende können Sie den Aushängen in den Schaukästen, dem Gemeindebrief oder den Ankündigungen auf Instagram und der Homepage entnehmen.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur Interesse am Thema! 
Pfarrerin Corinna Klodt

Religionen im Gespräch - Rückblick auf die Begegnungen

Im Februar 2026 hatten wir neben unserem zehnjährigen Jubiläum noch ein weiteres besonderes Treffen. Unsere muslimischen Freunde luden uns zum „Iftar abend“ ein, dem Fastenbrechen im Ramadan. 
Es war ein geselliger Abend mit leckerem Essen und spirituellen Impulsen. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung bei den Familien und Freunden von Muammer Arslan und Koral Özgünay, die beide dem Organisationsteam von Religionen im Gespräch angehören. 
Bei diesem besonderen Ereignis bekamen wir die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in ihre religiösen und kulturellen Traditionen zu gewinnen. 
Im März 2026 beschäftigten wir uns mit dem Thema „Fluchtgeschichten heute und früher - was finden wir in den Heiligen Schriften über Fluchtgeschichten? Zeitzeugen ausdrücklich erwünscht!“. In vertrauensvoller Atmosphäre und mit gegenseitigem Interesse erzählten uns einige Zeitzeugen ihre Geschichten, jüngere sowie ältere, über ihre Flucht aus der Heimat, in der sie geboren wurden. 
Die persönlichen Erzählungen der Betroffenen hinterließen bewegende Eindrücke und die Gelegenheit wurde genutzt, sich über Erfahrungen des Fremdseins auszutauschen. 
Da uns das Gespräch und der Austausch untereinander besonders am Herzen liegt, haben wir den Blick in die Heiligen Schriften zu diesem Thema verschoben. Wir werden dies gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen. 
Herzlichen Dank an all diejenigen, die uns an ihren persönlichen Geschichten teilhaben ließen, für ihr Vertrauen und ihre Offenheit! 
Im April 2026 besuchten wir die katholische „Heilig-Kreuz-Kirche in Rodgau-Rollwald“. Bei einer Führung von Religionswissenschaftler Thorsten Ostwaldt erfuhren wir die interessante Geschichte zur Entstehung und Architektur der Kirche. Zunächst bestaunten wir den separaten Glockenturm auf dem Außengelände, den eine kleine und eine große Glocke zieren. Besonders fiel uns die Anordnung des Altars und der Kirchenbänke auf.
Zum Abschluss sprachen wir gemeinsam einen Psalm und konnten die Akustik des Innenraums bewundern. Wer mehr über die Kirche und den zunächst unscheinbaren, aber dennoch geschichtsträchtigen Ort Rodgau-Rollwald erfahren möchte, dem sei empfohlen, einmal im Wikipedia Artikel nachzulesen. Dort er fährt man z.B. auch etwas über das damalige Straflager und das geplante Projekt zur Wiederbelebung der Bauernschaft um Rodgau in der NS-Zeit. Die Heilig-Kreuz-Kirche ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wir bedanken uns herzlich bei Thorsten Ostwaldt, der auch seit kurzem zu unserem Organisationsteam gehört.
Silke Poehls