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Offen für alle Interessierten
Unterschiedliche Menschen möchten einander besser kennenlernen.
Woran glaube ich und was ist mir wichtig? Wie ist das bei dir?
Wo entdecken wir Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?
Was fasziniert uns? Was irritiert uns?
Das sind wichtige Fragen, auch wenn sie nicht immer leicht zu beantworten sind.
Die meisten Treffen beginnen mit kurzen Impulsen und danach ist Zeit zum intensiven und persönlichen Gespräch.
Herzliche Einladung, einfach einmal vorbeizuschauen.
Wir sind keine feste Gruppe. Man kann zu jedem Treffen dazukommen.
Die Treffen finden 1x monatlich an einem Donnerstag von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr
im evangelischen Familienzentrum Gemeindehaus Leibnizstr. 57 statt.
Wenn Sie regelmäßig eine Einladung zu unseren Treffen erhalten oder gerne einen Hol- und Bringdienst in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder schreiben Sie uns.
Unsere Email-Adresse ist: religionen-im-gespraech(at)t-online.de
Herzliche Grüße aus der Vorbereitungsgruppe
19.11.2026 19:30 – 21:00 Uhr Religiöser Nationalismus - Pro und Contra
17.12.2026 19:30 – 21:00 Uhr Gemütlicher Abend mit Tee und Plätzchen
21.01.2027 19:30 – 21:00 Uhr Die Lehren des Said Nursi - Ein islamischer Theologe der Gegenwart
18.02.2027 19:30 – 21:00 Uhr Ängste und Zweifel im Glauben
Für August hatten wir, wie in jedem der letzten Jahre, einen gemütlichen Grillabend geplant. Auf Grund der vorangegangenen Hitze und der damit verbundenen Trockenheit entschieden wir uns aber vorsichtshalber auf das Grillen zu verzichten. Dennoch genossen wir einen lauen sommerlichen Abend und waren mit einem reichhaltigen Abendessen im Garten des Familienzentrums gesegnet. Alle brachten etwas mit und wir hatten ein wunderbares und abwechslungsreiches Buffet. Gemeinsam ließen wir es uns schmecken und es entstanden Tischgespräche zwischen bekannten und noch nicht bekannten Menschen.
Wir freuten uns über den persönlichen Austausch, die Möglichkeit, neue interessierte Menschen kennenzulernen und willkommen zu heißen. Allen sei gedankt, die zu diesem gemütlichen Abend beigetragen haben.
Im September luden wir dazu ein, die Kunst der Ebru Malerei kennenzulernen. Frau Yenican, eine Fachkundige, führte uns in die spirituellen und technischen Prozesse der Ebru Kunst ein. Wir erfuhren von den kulturellen und religiösen Hintergründen und wurden ganz praktisch in die Kunst des Ebrumalens eingeführt. So bekamen wir auch die Möglichkeit, erste eigene Erfahrungen mit der Ebru Kunst zu machen.
„Der Tanz der Farben auf dem Wasser“ ist eine schöne Umschreibung der Ebru Malerei. Die Kunst des Malens auf dem Wasser ist in Asien entstanden und der Ursprung des bei uns bekannt gewordenen marmorierten Papiers.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Yenican, dass sie uns die Kunst der Ebru Malerei nähergebracht hat und für ihr Angebot, dass sich Interessierte gerne per E-Mail nazanyenican@gmail.com an sie wenden können.
Es war ein sehr bereichernder Abend, zu sehen, auf welch vielfältige Weise Menschen auf spirituellen Wegen die Nähe zu Gott suchen und möglicherweise auch finden.
Silke Poehls
Im Oktober 2026 hat sich „Religionen im Gespräch“ darüber ausgetauscht, welche Bedeutung die Musik und das Musizieren für den eigenen Glauben hat. Die Gruppe hörte Musikbeispiele und es entspann sich eine rege Diskussion:
Manche beschrieben, dass sie spirituelle Erfahrungen machen, wenn sie Musik hören – unabhängig von einer Religion oder einem bestimmten Glauben. Wieder andere beschrieben, dass Glaube und Musik für sie fest verbunden sind – zum Beispiel werden die Suren des Koran beim lauten Verlesen nicht einfach gesprochen, sondern melodisch rezitiert. Jedes Wort und jeder Satz haben einen eigenen Klang und eine eigene Phrasierung. Musik sei so präsent im Alltag des Glaubens, sagte ein Teilnehmer.
Auch Gebete werden in unterschiedlichen Religionen melodisch untermalt und erhalten erst so ihre tiefe Schönheit und Eindringlichkeit. Die Gruppe hörte hier gemeinsam das Lied „Nada te turbe“ – Nichts soll dich ängstigen“ der christlichen Kommunität in Taizé und ein Musikstück aus einer hinduistischen Tempelliturgie.
Wieder andere beschrieben, dass Musik im Glauben ein Mittel sein sollte, um sich intensiver mit Gott und sich selbst zu beschäftigen, dass der Glaube aber auch unabhängig von Musik gelebt werden könne.
So entdeckte die Gruppe in der Vielfalt der Anschauungen neben Unterschieden zugleich Verbindungspunkte – und hörte berührende geistliche Musik unterschiedlicher Religionen.
Pfarrerin Corinna Klodt