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Offen für alle Interessierten
Unterschiedliche Menschen möchten einander besser kennenlernen.
Woran glaube ich und was ist mir wichtig? Wie ist das bei dir?
Wo entdecken wir Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?
Was fasziniert uns? Was irritiert uns?
Das sind wichtige Fragen, auch wenn sie nicht immer leicht zu beantworten sind.
Wir treffen uns einmal monatlich, Jugendliche und Erwachsene.
Miteinander zu reden ist besser als nur übereinander.
Die meisten Treffen beginnen mit kurzen Impulsen und danach ist Zeit zum intensiven und persönlichen Gespräch.
Herzliche Einladung, einfach einmal vorbeizuschauen.
Wir sind keine feste Gruppe. Man kann zu jedem Treffen dazukommen.
Die Treffen finden 1x monatlich an einem Donnerstag von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr
im evangelischen Familienzentrum Gemeindehaus Leibnizstr. 57 statt.
Wenn Sie regelmäßig eine Einladung zu unseren Treffen erhalten oder gerne einen Hol- und Bringdienst in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder schreiben Sie uns.
Unsere Email Adresse ist: religionen-im-gespraech(at)t-online.de
Herzliche Grüße,
Silke Poehls für das Vorbereitungsteam
17.09.2026 19:30 – 21:00 Uhr - Einführung in die Ebru-Malerei
22.10.2026 19:30 – 21:00 Uhr - Welche Bedeutung hat die Musik, das Musizieren für meinen Glauben/ für meine Religion
19.11.2026 19:30 – 21:00 Uhr - Religiöser Nationalismus - Pro und Contra
Im Mai 2026 stellten wir einander Bücher vor, die wir, jede und jeder für sich, mit unserem Glauben verbinden. Reihum erzählten wir uns von unserem persönlich mitgebrachten Buch und lasen uns kleine Textpassagen vor. Wir teilten, was uns berührt, bereichert und wie es unseren Glauben beeinflusst hat. Wer nicht mehr im Besitz eines solchen Buchs war, konnte ebenso lebendig aus der Erinnerung berichten.
Die Vorstellungsrunde mit vielen inspirierenden Impulsen konnten wir knapp zu Ende bringen, als sich das Zeitfenster des Abends schloss. Es konnten gerade noch Informationen ausgetauscht und Bücher voneinander ausgeliehen werden, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten.
Bedauerlicherweise kam eine Buchvorstellung etwas zu kurz, deshalb sei heute schon verraten, dass wir bei einem Gesprächsabend Anfang nächsten Jahres mehr darüber erfahren werden. Habe ich möglicherweise Ihr Interesse geweckt? Das Vorbereitungsteam freut sich, Sie demnächst bei unserenTreffen begrüßen zu dürfen. Alle Interessierten sind uns herzlich willkommen!
Silke Poehl
Im Juni 2026 befassten wir uns mit der Frage „Was leisten Frauen in den Religionsgemeinschaften? Wie bedeutend sind ihre Aktivitäten?" In einem bereichernden Austausch zwischen Muslimen und Christen wurde deutlich: Ohne die Mitwirkung der Frau geht es nicht. Sie leisten seit jeher einen unverzichtbaren Beitrag in den Religionsgemeinschaften.
Auch unsere heiligen Schriften sind voll von eindrucksvollen Beispielen. Sowohl im Koran als auch in der Bibel stehen Frauen im Zentrum, wenn es um Mut, Glauben undgesellschaftlichen Wandel geht.
Im Koran gilt Maryam/Maria als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten und ist Namensgeberin einer eigenen Sure. Sie steht für höchste Reinheit und Hingabe. Khadidscha, die erste Ehefrau des Propheten Mohammed, war eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie unterstützte ihn nicht nur emotional, sondern auch mit ihrem Vermögen in den schwersten Zeiten der frühen Gemeindebildung. Auch im Christentum prägten Frauen die Anfänge: Maria Magdalena war nach den Evangelien die erste Zeugin der Auferstehung Jesu. Lydia, eine mutige Purpurhändlerin aus der Bibel, war nicht nur eine der ersten Christinnen in Europa, sondern öffnete auch ihr Haus als erste Gemeinde- und Versammlungsstätte.
Dieser tatkräftige Geist ist in unserer heutigen Zeit lebendiger denn je. Ob bei der Organisation von Nachbarschaftsinitiativen, in der sozialen Fürsorge, bei der Betreuung von Familien und Geflüchteten oder als Brückenbauerinnen im Dialog zwischen den Religionen: Frauen halten das Gemeindeleben lebendig. Sie fördern das gegenseitige Verständnis, leben Nächstenliebe vor und schaffen Räume des Vertrauens.
Das Fazit unseres Abends: In den Reli gionen, ob christlich oder muslimisch, sind Frauen das Herzstück unseres sozialen Lebens und das feste Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft ruht – leider werden sie oft durch archaische Strukturen in unserer Gesellschaft benachteiligt.
Sabine Gross