- Gemeinde
- Angebote
- Familienzentrum
- Rückblicke
- Kita JONA
Bei uns in der Kita ist im Moment viel in Bewegung:
Unser Außengelände wird neu gestaltet und der Spielplatz bekommt ein neues Gesicht. Für unsere Wachteln bedeutet das vor allem eines: Es wird zeitweise sehr laut. Damit sie diese Phase in Ruhe und ohne Stress erleben können, sind sie vor übergehend umgezogen und dürfen nun bei unserer Kollegin Anne und ihren Hühnern wohnen.
Der Abschied auf Zeit wurde von den Kindern ganz bewusst begleitet. Gemeinsam mit Janina und Anne haben sie den Käfig der Wachteln ausgeräumt und gründlich gereinigt. Mit großer Sorgfalt, viel Geduld und sichtbarer Freude haben die Kinder mitangepackt. Es war schön, zu sehen, wie achtsam sie mit dem Lebensraum der Tiere umgegangen sind und wie selbst verständlich sie Verantwortung übernommen haben.
In dieser gemeinsamen Aktion steckten viele wertvolle Lernmomente: Die Kinder konnten ihre Verbundenheit zur Natur erleben, Rücksicht nehmen und Fürsorge zeigen. Gleichzeitig haben sie im Miteinander geplant, sich abgestimmt und sich gegenseitig unterstützt. Solche Erfahrungen stärken nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wir haben diesen Moment als sehr besonders erlebt und uns sehr darüber gefreut, wie engagiert, einfühlsam und aufmerksam die Kinder dabei waren.
Im April 2026 haben wir in der Kita Jona einen besonderen Morgenkreis erlebt. Gemeinsam mit den Kindern haben wir uns auf eine lebendige und ganz praktische Weise mit dem Thema Taufe beschäftigt, als Zeichen dafür, dass jeder Mensch von Gott angenommen und geliebt ist.
Wir haben nicht nur darüber gesprochen, sondern die Taufe auch ein Stück weit erfahrbar gemacht: Die Kinder, die wollten, konnten ein „Kind“ in den Armen halten und selbst einmal eine Taufe nachspielen. Mit viel Neugier, Ernsthaftigkeit und Freude waren sie dabei. Für viele war es ein besonderer Moment, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Besonders dankbar waren wir für den Besuch von Pfarrerin Susanne Winkler. Sie brachte ein altes, silbern glänzendes Taufgeschirr aus der Kirche mit, das uns alle beeindruckte und ene Verbindung zur gelebten Tradition unserer Gemeinde herstellte. Mit ihrer ruhigen und anschaulichen Art erzählte sie die Geschichte von Johannes, der Jesus im Fluss Jordan taufte, und machte so die Bedeutung der Taufe für die Kinder greifbar.
Während wir uns im Morgenkreis mit dem Thema beschäftigten, rückte auch ein besonderes Ereignis näher: das Tauffest am 25. April 2026, an dem einige Kinder aus unserer Kita teilnahmen. So wurde für uns spürbar, dass wir als Kita Teil einer lebendigen Gemeinde sind und die Kinder in diese Gemeinschaft hineinwachsen.
Auch in den darauffolgenden Tagen hat uns das Thema weiter begleitet, im Morgenkreis und in der Kirche. Wir haben gemeinsam gesungen, Geschichten gehört und den Kindern Raum gegeben, ihre Gedanken, Erlebnisse und Fragen mit uns zu teilen.
So haben wir die Taufe gemeinsam als etwas erlebt, das verbindet: mit Gott und miteinander. Sie erinnert uns daran, dass wir alle Teil von Gottes großer Gemeinschaft sind und von Anfang an unter seinem Segen stehen.
Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien Gottes Segen, dass sie sich getragen, behütet und begleitet wissen auf ihrem weiteren Weg.
Kerstin Wunderlich
Mit der Kita Jona waren wir als Evangelische Kirchengemeinde bei der kreisweiten Aktion „Vergissmeinnicht“ zum Demenztag dabei. Mit den künftigen Schulkindern haben wir ein Kinderbuch angeschaut und uns darüber unterhalten, was das ist: „Demenz“.
Die Initiative des Kreises Offenbach, koordiniert durch die Leitstelle Älterwerden und den Pflegestützpunkt, setzt ein öffentlich sichtbares Zeichen für Erinnerung, Verständnis und Gemeinschaft gegenüber Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.
Pfarrerin Susanne Winkler