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Gemeindesekretärin Marion Kadner
Ehrenamtliche Sekretariatshilfen
Christiane Breuer-Rodewald (freitags)
Silke Specht
Frankfurter Straße 80
63150 Heusenstamm
Telefon: 06104-2464
Fax: 06104-3353
E-Mail: kirchengemeinde.heusenstamm@ekhn.de

Büroöffnungszeiten:
Montag     08.00 - 10.00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch     16.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr
Freitag        auf Nachfrage - bitte am Donnerstag (zw. 10.00 -12.00 Uhr) vorher abklären, wann das Büro geöffnet ist

Gemeindehäuser
Frankfurter Straße 80, 63150 Heusenstamm
Familienzentrum Leibnizstr.57, 63150 Heusenstamm,
Frau Canals y Trocha, Tel. 0176 54776510
Telefonische Sprechzeiten freitags 10-12 Uhr
E-Mail: familienzentrum.heusenstamm@ekhn.de

Bankverbindung IBAN DE20 5065 2124 0004 7111 49 BIC HELADEF1SLS

Jahreslosung 2021 - Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6, 36)

Sie rückt mir an der Kasse im Supermarkt viel zu dicht auf die Pelle, und ich werde ärgerlich. Wie soll ich reagieren?
Die Frage, wie wir miteinander umgehen sollen, stellt sich in diesen Zeiten oft. Selbst kleine, alltägliche Situationen werden zu neuen Herausforderungen, weil es keine gewohnten Verhaltensmuster gibt. Mit dem „Ellenbogen- Check“ zur Begrüßung tue ich mich etwa immer noch schwer.
Jesus äußert sich oft zum Umgang mit unseren Nächsten. An Seen und auf Bergen sammelt er Menschen um sich. Er hilft Schwachen auf und heilt Kranke, weil ihm ihr Leid zu Herzen geht. Und dann spricht er auf einem Feld zu den Umstehenden: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6, 36).
Wir feiern Weihnachten. Und schon da sieht man diesen Umgang Gottes mit uns Menschen, den wir uns bei ihm abschauen sollen. Er kommt nämlich barmherzig in unsere Welt, wie es in der alten hebräischen Sprache einer ursprünglichen Bedeutung von Barmherzigkeit als „Mutterleib“ entspricht. In dem Kind, das Maria an ihrem Herzen trägt und in die Krippe legt, macht Gott sich sichtbar. Er kommt in die Tiefe seiner Schöpfung, um sich in seiner liebenden Zuwendung zu zeigen. Er will nicht fern von uns sein, sondern nahe, liebevoll, mitleidend, also barmherzig mit uns bis in den Tod. Das Leben will er mit uns erleben und uns danach in seiner Barmherzigkeit zu sich nehmen.
Barmherzig wie er selbst sollen auch wir unser Leben führen. Auch im neuen Jahr werden wir anderen begegnen und vor vielen Herausforderungen im Umgang miteinander stehen. Mit der Jahreslosung als Ermutigung vor Augen können wir es aber wie Gott halten: unser Herz für Menschen öffnen und uns ihrer Nöte, Sorgen und Bedürfnisse annehmen. Wir werden selber viel dabei zurückerhalten.
Herzlich sagte ich: „1 Meter 50, bitte.“ „Oh, Entschuldigung, ich war so in Gedanken“, sagte sie. Und wir gingen fröhlich unserer Wege.
So wünsche ich Ihnen für das kommende Jahr, dass Sie im Namen Gottes barmherzig mit sich und anderen bleiben und selbst erfahren, dass man Ihnen so begegnet. Gott tut es und motiviere Sie unter seinem Segen zu Gleichem!

Ihre Pfarrerin und stellvertretende Dekanin Sonja Mattes 

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