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IMT am 08.09.2021

Auch zum zweiten IMT in diesem Jahr konnten wir ein tolles Programm anbieten, gefördert aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. Noch einmal eine Theater-Aufführung, diesmal ein Stück mit dem Titel „Ohne Worte“, begleitet mit Gitarrenmusik.
Das Wetter hätte besser nicht sein können. Das mager besetzte Team schaffte es, die Bänke aufzustellen, am Eingang die pandemie-bestimmten Auflagen zu erfüllen, mit den Theater-Frauen geeigneten Platz für die „Bühne“ zu suchen und zu wählen. Um 15.00 Uhr trafen zwei Heusenstammer Herren ein. Überraschung und große Freude, denn solche Gäste fehlten und fehlen noch immer. Das ‚internationale Publikum‘ traf gemächlich nach und nach ein. Ein kleines Mädchen, das ich zum Platz bringen wollte, sprach ganz aufgeregt und erwartungsfroh vom „Hund“, gemeint war der aus den ‚Bremer Stadtmusikanten‘, der offensichtlich gut gefallen und somit im Gedächtnis geblieben war.
Gegen 15.30 Uhr konnte die Schau beginnen. Mit Pantomime, wenigen Accessoires, viel Musik und gespielten Szenen verflog die Zeit. Die Kinder auf den Picknick-Decken wurden zum Mitmachen aufgefordert, die Großen hatten Spaß am Szenenspiel. Das Schreien der Möwen, bei Schifffahrt auf hoher See, war besonders gelungen und hilfreich fürs Verständnis.
Mit einem kleinen Eis, einer Trinktüte und Naschwerk endete der Nachmittag.
Viel Dank, viel Freude, glückliche Gesichter und ein zufriedenes Team.
Ein schöner, erfolgreicher und besonderer IMT.
Karin Wachendorff

Verabschiedung und Begrüßung des Kirchenvorstandes

Am 05. September 2021 feierte die Ev. Kirchengemeinde die Verabschiedung des alten Kirchenvorstandes und die Einführung des neuen Kirchenvorstandes in einem festlichen Gottesdienst unter Mitwirkung der Kantorei (Leitung Prof. Karl Rathgeber).
Auf der Wiese am Familienzentrum wurde dem Leitungsgremium für die geleistete Arbeit gedankt und der neue Vorstand ins Amt gesendet. Für die Frauen und Männer wurde um Gottes Segen für den Dienst gebeten. In einer gemeinsamen Predigt zum Lachen und Nachdenken ermutigten Pfarrer Sabary und Pfarrerin Winkler den Vorstand.
Denn: Gott sendet uns, das Wachsen macht Gott selbst.
Pfr. Susanne Winkler

Dankefest am Familienzentrum am 03.09.2021

Unser diesjähriger Dankefest-Gottesdienst für alle Ehrenamtlichen konnte bei schönstem Sonnenschein auf der Wiese des Familienzentrums gemeinsam gefeiert werden. Gut besucht trotz Abstandsregeln fand ein kleiner Gottesdienst statt.
In Anlehnung an das Speisungswunder dankte Pfarrerin Winkler im Namen des Teams allen Ehrenamtlichen für die vielfältigen Gaben, die sie an andere weitergeben in der Kirchengemeinde.
Die Band „ Blackbirds“ Original rocksongs from Frankfurt! (blackbirdsband.de) unter der Leitung von Florian Hain bereicherte die Veranstaltung musikalisch und sorgte für enorm gute Stimmung.
Unter dem Motto „ Was ich kürzlich zum ersten Mal gemacht habe“ wurde sich angeregt ausgetauscht und eifrig diskutiert. Ein „Gustomobil“ versorgte uns mit leckeren Genuss-Paketen „to-go“ und der Abend konnte in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die das ganze Jahr mit Freude und Engagement im Einsatz sind.
Ihr*e Pfarrerin Susanne Winkler, Pfarrer Sven Sabary, Koordinatorin Juliane Canals y Trocha

Die Ferienspiele im Familienzentrum waren ein voller Erfolg

Auf dem Gelände des Familienzentrums fanden im August die ersten Ferienspiele statt. Organisiert von der AWO-Familienbildung in Dietzenbach trafen sich Kinder im Alter von 6-12 Jahren, um gemeinsam Ausflüge zu unternehmen, zu basteln, zu (er-)forschen und eine tolle Zeit zu verbringen.

"Es hat alles ganz toll geklappt und es war wirklich sehr, sehr schön. Die Resonanz war super und am liebsten hätte einige gleich noch eine weitere Woche gebucht.
Eine Wiederholung ist am besten gleich in den Herbstferien erwünscht.
Wir haben viel gebastelt: Insektenhotels, Schatzkisten, Indiakas, Traumfänger, Schleuderbälle und Bilderrahmen aus Holz. Zweimal waren wir im Wald wo wir auch gebastelt haben und Bastelmaterial gesucht haben. Wir haben uns auf die Spuren der Indianer begeben, haben uns geschminkt wie die Indianer und Freundschaftsbändchen gebastelt. Dann hatten wir noch einen Ausflug zu verschiedenen Spielplätzen und hinterher ein Eis. Wir waren 15 Kinder und 2 Betreuer. Und am letzten Tag haben wir einen Vulkanausbruch nachgestellt, eine Lavalampe gebastelt, Obstspiesse bereitet und Marshmallows und Stockbrot über der Feuerschale gebraten.
Es war echt klasse und wir hatten alle viel Spaß."
Erfahrungsbericht der Betreuerin Claudia Dolezych

IMT am 11.08.2021

Das Blinklicht-Theater mit den BREMER STADTMUSIKANTEN war zu Gast beim ersten IMT nach so vielen langen, schwierigen Monaten ohne Treffen oder Beisammensein. Für die ‚Wiedereröffnung‘ planten wir etwas Besonderes, was uns nach einigen Schwierigkeiten glücklicherweise auch gelungen ist. Auf einem großen Plakat und den Einladungen kündeten wir das Theater an. Natürlich musste das Wetter mitspielen, und Petrus tat wieder einmal sein Bestes. Danke auch an Amar, ein junger Mann aus Syrien, der zum Re-Start des IMT einen selbst-gepflückten Blumenstrauß mitbrachte, der sogleich unseren „Empfangstisch“ am Eingang, zwecks Registrierung, schmückte.
Gemeinsam mit dem Künstler suchten wir auf dem Gelände des Familienzentrums einen geeigneten Platz für Bühne und Bänke. Letztere wurden mit gebotenem Abstand aufgestellt. Auf Picknickdecken vor der Bühne machten es sich die Kleinen bequem. Viele bekannte, fröhliche Gesichter sahen wir nach langer Zeit einmal wieder. Auch neue kamen hinzu und das Team des IMT freute sich über die große Anzahl von Gästen. Die Vorstellung war lebendig, bunt, lustig und originell, auch durften vier Kinder die Stadtmusikanten spielen, begleitet vom Publikum sangen sie in ihren eigenen Tönen. Alle, sowohl die Großen als auch die Kleinen, hatten viel Spaß und Vergnügen. Das Lachen und heitere Gesichter waren das Bild dieses Nachmittags.
Für die Kleinen, und es waren ca. 25, gab es je eine Trinktüte und ein kleines Eis, gespendet von der lieben Brigitte, die ansonsten und zu Vor-Corona-Zeiten, immer einen selbstgebackenen Kuchen mitbrachte.
Ein Neubeginn, der neben der Hoffnung , auch wie angedacht, eine Belohnung war für schwere Zeiten und der nicht nur unsere Gäste, sondern auch Zaungäste erfreute.
Karin Wachendorff

MarulaDrums im Gottesdienst am 04.07.2021

Die Gruppe MarulaDrums unter der Leitung von Joachim Kaiser

MarulaDrums – nach dem afrikanischen, früchtetragenden Marula-Baum nennt sich die Trommelgruppe aus Dreieich und Umgebung. Die Stücke entstammen der traditionellen Musikkultur des Volksstammes der Malinke aus Guinea (Westafrika). Die Gruppe wird diese Art der Musik rein auf original afrikanischen Trommeln, u. a. Perkussionsinstrumenten spielen. Wir hören verschiedene Stücke, die aus dem dörflichen Leben der Malinke erzählen – mal einfach nur zur Entspannung nach der Feldarbeit, mal zu bestimmten wichtigen Ereignissen wie Geburt und Taufe. Authentische Stücke, gespielt auf Original-Instrumenten, geben einen Eindruck von der reichhaltigen Trommel-Musikkultur. Dabei geht es nicht nur um Rhythmus, denn durch die Erzeugung unterschiedlicher Klangfarben auf verschiedenen Trommeln werden sogar Melodien hörbar, eine Besonderheit für uns von der westlichen Musikkultur geprägten Zuhörer.

Fröhlicher Gottesdienst in Patershausen am 20.06.2021

Nach zweijähriger Pause freuten sich rund 150 Große und Kleine. Sie konnten am Sonntag, den 20. Juni 2021, im Garten des Hofgutes Patershausen wieder einen sommerlichen Gottesdienst mit einer Taufe feiern.
Der Posaunenchor Frankfurt-Bornheim sorgte für festliche und schwungvolle Musik.
Pfarrer Sven Sabary verglich die biblisch überlieferte Freude über einen wiedergefundenen Silbergroschen mit der Zuversicht angesichts der Pandemieentwicklung.
Dank vieler Helfenden und einem mit der Stadt, dem Ordnungsamt und der Polizei abgestimmten Schutzkonzept war erstmals wieder ein Gottesdienst dieser Größe möglich.
Erstmals war auch Gemeindegesang wieder möglich.
Einziger Wehrmutstropfen: Noch mit Maske.
Pfr. Sven Sabary

Das Kreuz

Die Geschichte desselben möge ich doch einmal erzählen, bat man mich und das möchte ich hiermit gerne tun.
Vor 5 Jahren sollte gemeinsam mit der neuen Pfarrerin Susanne Winkler zum ersten Mal der Gottesdienst in Patershausen vorbereitet werden. ‚Was machen wir mit dem Kreuz?‘ war meine Frage, denn das schöne große Holzkreuz, von Pfarrerin Karin Härle dereinst aufgestellt, war ihr privates. Nun, vielleicht das kleine, schlichte Holzkreuz aus dem GHL, war der Vorschlag. Nein, mir schien es zu klein, zu wenig und nicht diesem besonderen Gottesdienst gerecht.
Ich kannte den Förster, rief ihn an, erzählte vom Gottesdienst im Grünen in Patershausen und bat um Hilfe. Seine erste Reaktion, er sei aber katholisch und wisse nicht recht, ob er hier helfen könne?! Das natürlich gesagt mit einem Augenzwinkern! Er versprach, sich zu kümmern. Alle Details (welches Holz, welche Art, welche Größe etc.) wollte ich ihm überlassen. Er schlug u.a. Birke vor. Ja, zumindest hat diese eine edle, weiße Rinde und macht bestimmt etwas her. Gedacht, gesagt und getan.
Wobei, als ich im Netz nach Birkenkreuzen suchte, bekam ich einen Schreck. Ich sah Soldatengräber, die mit einem kleinen Kreuz aus Birkenholz und einem Helm geschmückt waren. Eine etwaige Assoziation hier, wäre ungut und wollte ich nicht schaffen. Am Vortag radelte ich nach Patershausen um zu schauen, was, wo, wie oder auch ob das Kreuz dort stünde. Tatsächlich: ein vier Meter großes, sehr schönes Birkenholzkreuz stand deutlich sichtbar im Garten, in Erwartung seines Einsatzes am nächsten Tag.
Die Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen nahmen es wahr, freuten sich daran, und mit einigen Efeuranken geschmückt stand es hinter dem Altar. Tags darauf, sollte es wieder entfernt und wie ich meinte irgendwo und irgendwie gelagert werden. Zusammen mit den Forstarbeitern und in Abstimmung mit dem Hausherrn, lagerten wir das große Kreuz in einem Seitengebäude des Hofguts.
Ein Jahr später ließ sich das Kreuz nicht mehr auffinden! Sehr schade, aber ein großes Kreuz für den Gottesdienst im Grünen muss einfach sein. Es gab ein neues, ein anderes. Die Tradition war geboren! Und so hatten wir seither jedes Jahr ein schönes, großes, besonderes Holzkreuz und werden es weiterhin haben, so Gott will!
P.S. Am 20. Juni 2021 kam das Kreuz nochmals zum Einsatz. Zwei katholische Gemeinden, aus Heusenstamm und Steinberg, feierten um 18.00 Uhr ebenfalls in Patershausen eine Andacht, in christlicher Verbundenheit. Wie schön!
Karin Wachendorff

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