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Erntedank: Satt ist nicht selbstverständlich

Am Montag, den 02. Oktober 2018, haben wir einen Gottesdienst zum Ernedankfest mit Krippen- und Kindergartenkindern und Erzieherinnen zusammen mit Pfarrerin Susanne Winkler gefeiert.
Wir haben passende Lieder gesungen und für die Menschen, die ärmer sind als wir gebetet. Es ist wichtig, unseren Reichtum mit Bedürftigen zu teilen. Zu unserem Mahl wurden Trauben gereicht. Die Schulkinder haben unter Anleitung von Jana Micianova über das Kartoffelprojekt erzählt und Fotos gezeigt. Wir bedanken uns für die tollen Erntegaben, die die Kinder gemeinsam mit den Eltern mitgebracht haben. Aus diesen hatten dann die Kinder mit Anna Bolender und Catrin Bihn eine Gemüsesuppe gekocht. Sie war sehr lecker, die Kinder haben sich öfter Nachschlag geholt.
Danke Gott für deine Fürsorge und Geschenke der Erde. Wir feiern mit dir den Überfluss und die Vielfalt, in der wir leben. Brot, Brot, danke für das Brot. Amen.
Jana Micianova

Sommer-Picknick im Garten

Zu einem ganz besonderem Frühstück trafen sich am letzten Donnerstag vor unseren Ferien alle Kinder und Erzieherinnen im Garten der Kita.
Liebevoll vorbereitet von Mitra Tabatai-Nick und Xie Houng, ließen wir uns das leckere Essen in freier Natur schmecken. Sogar auf frisch zubereitetes Rührei brauchte keiner verzichten.
Eine wunderbare Idee und alle sind sich einig: "gerne wieder"!
Kerstin Wunderlich

Die Hühner sind los

Für 2 Wochen lebten im Juni 5 Hühner bei uns auf dem Kita-Außengelände. In einem eigens dafür errichteten Gehege mit Hühnerhaus und Legestall verbrachten die Hühner ihre Zeit bei uns im Kindergarten.
„Rent a Huhn“ macht´s möglich. Und die Kinder lieben es. Schon morgens bildete sich eine Kindertraube am Gehege. Es galt herauszufinden, ob wieder Eier gelegt wurden. Und tatsächlich, es wurden frisch gelegte Eier entdeckt: „Wow! Das ist gesprenkelt. Das haben die sehr schön gelegt.“ stellt die 5 jährige Paula staunend fest. In kleinen Gruppen von 5 bis 6 Kindern, durften die Kinder täglich in das Gehege, um die Hühner hautnah zu erleben, jederzeit eng begleitet durch eine pädagogische Fachkraft. Ganz im Zeichen des Tierschutzes wurde auf angemessene Regeln im Umgang mit den Tieren geachtet. „Wenn man die Hühner ärgert, dann pieksen die manchmal. Hühner darf man nicht ärgern.“ beschlossen die Kinder einsichtig. Ganz hoch im Kurs stand es bei den Kindern, die Hühner zu streicheln, meist ließen es sich die gefiederten Kameraden auch gefallen. Einfühlsam beobachtend schlussfolgert die 3 jährige Katharina: „Manchmal, wenn man die Hühner streichelt, dann ducken sie sich. Das heißt, sie mögen es nicht gestreichelt zu werden.“ Eine starke Leistung in vielerlei Hinsicht! Die Kinder lernten, dass Hühner keine Kuscheltiere sind. Die Hühner hautnah zu erleben, bedeutete für unsere Kinder auch folgendes zu bemerken: „Die Kacken sogar in den Stall… und auf der Wiese ist Kacka und viele Fliegen… Die Kacka der Hühner stinkt, und zwar unglaublich.“
Jedes Kind beschäftigte sich auf seine Weise mit unseren tierischen Gästen. Während die einen beim Füttern und sauber machen halfen, wollten andere lieber aus sicherer Entfernung beobachten. In unbeobachteten Momenten sah man auch mal ein Kind, die Gangart der Hühner imitierend sich im Gelände bewegen.
Viele Fragen tauchten auf: „Wie entsteht das Harte des Eies? Wann legen Hühner Eier? Wie kommen die Eier in das Huhn hinein? Wie werden die Eier im Bauch gemacht? Was ist die Mauser? Wann kommen die Küken?“ Etc. … Ganz philosophisch überlegte die 6 jährige Liah „Woher entstehen die ersten Hühner?“ Ganz stolz teilten die Kinder ihr Fachwissen mit: „Der Papa bei den Hühnern ist der Hahn. Der Hahn ist in die Henne verliebt und die Hühner fressen gerne Brei, Hafer, Nüsse, Körner und Mais.“. Die Vorschulis erklärten ausgefeilte Theorien zur Befruchtung.
Die Hühner zogen weite Kreise. Im Morgenkreis wurde „Das schönste Ei der Welt“ von Helme Heine gelesen. Und Frau Richter von der Stadtbibliothek Heusenstamm rundete das Hühnererlebnis mit dem spaßigen Kamishibai „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorad“ ab.
Rundum versorgt wurden die Hühner von unseren engagierten Kolleginnen Monika Schaper und Anna Bolender, die die Tiere täglich nach Feierabend und an den Wochenenden fütterten, sauber machten und für die Nacht einfingen.
Die Vorfreude auf einen nächsten Besuch der Hühner im kommenden Jahr ist sowohl bei Kindern als Erwachsenen sehr groß.
Verfasserin: Heidi Eismann

Eltern-Kinder Mosaik Projekt: Die schönste Mauer der Stadt!

5 Tage haben Kinder, Eltern und Erzieherinnen der ev. Kita JONA gemeinsam mit einer Mosaikkünstlerin die Außenmauern im Eingangsbereich umgestaltet. Vorab haben wir uns mit den Kindern Gedanken gemacht, welche Geschöpfe es im Meer gibt und wie die aussehen. Mit diesen klaren Vorstellungen haben die Kinder ihre individuellen Lebewesen gestaltet. Keines gleicht dem anderen, jedes ist einmalig schön. Entstanden ist eine Unterwasserwelt aus bunten Fliesenscherben. Nun tummeln sich zahlreiche Fische, Delphine, Seepferdchen, Haie, Hammerhaie, Muscheln und Meerjungfrauen in Glitzerbikinis durch unseren Ozean. Beschützt und begleitet werden all die bunten Wesen von einem großen Wal. Der Wal spielt in der biblischen Geschichte um Jona eine wichtige Rolle. Die Geschichte hat uns zu unseren Namen „KITA JONA“ inspiriert. Unsere Kinder sind von dem Tier und der Bibelgeschichte fasziniert. Für sie ist sicher: Wale sind die Freunde des Menschen und beschützen uns. Ab jetzt ist ein Wal immer für uns da und schmückt unseren Eingang.
Das Projekt selbst war ein sehr tolles Erlebnis. Es trägt dazu bei, dass sich Kinder und Eltern noch stärker mit der Kita identifizieren und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Über die Kita-Zeit hinaus werden sich alle beim Vorbeigehen an ihren Fisch und manche Anekdoten aus der Kita erinnern. Auch die positiven Kommentare und Gespräche mit den Passanten und Nachbarn sind eine schöne Bestätigung.
Bei Ihrem nächsten Spaziergang durch die Leibnizstraße lohnt sich Blick auf unser Kunstwerk.
Viel Spaß beim Staunen und Entdecken!
Kerstin Wunderlich

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