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Religionen im Gespräch

Offen für alle Interessierten

Unterschiedliche Menschen möchten einander besser kennenlernen.
Woran glaube ich und was ist mir wichtig? Wie ist das bei dir?
Wo entdecken wir Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede?
Was fasziniert uns? Was irritiert uns
?
Das sind wichtige Fragen, auch wenn sie nicht immer leicht zu beantworten sind.

Wir treffen uns einmal monatlich, Jugendliche und Erwachsene.
Miteinander zu reden ist besser als nur übereinander.
Die meisten Treffen beginnen mit kurzen Impulsen und danach ist Zeit zum intensiven und persönlichen Gespräch.
Herzliche Einladung, einfach einmal vorbeizuschauen.
Wir sind keine feste Gruppe. Man kann zu jedem Treffen dazukommen.

 Die Treffen finden 1x monatlich am 3. Donnerstag im Monat von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im evangelischen Familienzentrum Gemeindehaus Leibnizstr. 57 statt.

Unsere Email Adresse ist: religionen-im-gespraech@t-online.de
Wenn Sie gerne an unseren Treffen teilnehmen und den Hol- und Bringdienst in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro.

Unsere nächsten Gesprächs- und Begegnungsabende

Jeweils Donnerstag von 19.30 - ca. 21.00 Uhr
Treffpunkt ist im Familienzentrum für alle Generationen - Ev. Gemeindehaus Leibnizstr. 57
oder als Videokonferenz (Link bitte unter religionen-im-gespraech@t-online.de erfragen)

18.01.2024 Auslegung der Heiligen Schriften – Wenn Heilige Schriften für ideologische Zwecke missbraucht werden
15.02.2024  Besuch der Freien evangelischen Gemeinde Heusenstamm
(Bitte um Anmeldung bis 09.02.2024)
21.03.2024 18:30-21:00 Uhr Gemeinsamer Iftar-Abend im Ramadan
18.04.2024  Religion am Arbeitsplatz
16.05.2024 
Brückenschlag zwischen den Religionen mit Kunst und Literatur

Es kann auch kurzfristig zu Themenänderungen kommen.

Rückblick auf die Treffen der vergangenen Monate

Im November 2023 trafen wir uns zum Thema „Was verstehen wir unter Mission und Da‘wa?“. Wir kamen darüber ins Gespräch, was für uns christliche Mission und islamische Da’wa bedeutet. Zu den Begriffen äußerten Teilnehmende, dass sie gemischte Gefühle in ihnen auslösen würden. Denn der Begriff Mission sei durch die gewaltsame und zwanghafte Missionierung in der Vergangenheit negativ besetzt und auch heute noch mit Angst verbunden, von anderen missioniert zu werden und den eigenen Glauben abgesprochen zu bekommen.
Andererseits bestehe die eigene Mission darin, nicht zu bekehren, sondern diese im gelebten Glauben z.B. durch Nächstenliebe zu erfüllen, vom Glauben an Gott zu erzählen und einzuladen, daran teilzuhaben, in der Freiheit zum Glauben. Das macht auch der Begriff Da’wa deutlich, der als Einladung, Ruf zu Gott, aufgefasst werden kann.
Im Dezember 2023 trafen wir uns wieder zu einem gemütlichen Abend mit Tee, Plätzchen und anderen kulinarischen Leckereien. Wie jedes Jahr wurde es ein schöner Abend mit lockeren Gesprächen, an dem wir das vergangene Jahr revue passieren lassen und das eine oder andere Thema vertiefen konnten.
Wir danken allen herzlich, die dieses Jahr zu unseren Treffen gekommen sind und uns mit ihren Beiträgen bereichert haben. Wir freuen uns über alle Interessierten, um den Dialog zwischen allen Religionen offen zu halten.
Im Januar 2024 lautete unser Thema „Auslegung der Heiligen Schriften – Wenn Heilige Schriften für ideologische Zwecke missbraucht werden“. Dem Schneewetter zum Trotz konnten wir uns über eine rege Teilnahme freuen. Zum Einstieg hörten wir einen Audiobeitrag vom Deutschlandfunk über das Buch Ezechiel/Hesekiel aus dem Alten Testament der Bibel und anschließend weitere theologische Deutungen seines Textes.
Wir sprachen darüber, wie unterschiedlich religiöse Schriften gedeutet werden können, und dass sie, je nachdem, wer sie deutet, auch missbraucht werden können, wobei keine religiöse Schrift davon auszunehmen ist. Exemplarisch haben wir uns weitere Textbeispiele angesehen und festgestellt, wie unterschiedlich die jeweiligen Auszüge interpretiert werden können, vor allem, wenn sie aus dem Kontext genommen würden. Für die Lesart spielt der Kontext, in dem die jeweiligen Verse eingebunden sind, eine große Rolle. Dass Bibel und Koran (u.a.) benutzt werden, um z.B. gewalttätiges Handeln zu rechtfertigen, schockiert immer wieder.
Malin und Silke Poehls

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